Virtuelles Autotuning erfreut sich großer Beliebtheit

Carfaker werden sie genannt, die Menschen, die virtuelles Autotuning dazu benutzen, um aus ganz normalen Autos wahre virtuelle Kunstwerke zu schaffen. Die Ergebnisse kann man als digitale Kunst bezeichnen.

Virtuelles Autotuning hat sich parallel zum realen Tuning entwickelt. Es hat angefangen mit Fotomontagen und teilweise minderwertigen grafischen Programmen. Inzwischen jedoch ist die Software für diesen Bereich so weit entwickelt, dass sich durch virtuelles Autotuning digitale Kunstwerke erschaffen lassen, wo Träume Realität zu werden scheinen. Manch einer würde sicher gern ein solches, virtuell getuntes Fahrzeug sein eigen nennen. Die großen Autohersteller machen sich die Fangemeinde der Carfaker inzwischen auch schon zunutze. Mit Internetaufrufen werden sie aufgefordert, sich daran zu beteiligen, neue Modelle mithilfe der Tuningsoftware nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Sicher werden all diese Variationen so nicht umgesetzt werden, aber immerhin liefern die entstandenen Ergebnisse den Herstellern auch ein exaktes Bild davon, wie sich die Autofahrer ihren Traumwagen vorstellen würden.

Wer kann mit der Autotuningsoftware umgehen? Nun, diese Frage ist relativ leicht zu beantworten. Man muss nicht unbedingt mit allen technischen Details eines Fahrzeuges vertraut sein, um zum Beispiel eine Karosserie optisch umzugestalten. Der Fantasie sind hier ja kaum Grenzen gesetzt. Virtuelles Autotuning kann man also fast wie ein Spiel betrachten, ein Programm, bei dem man Wünsche und Vorstellungen in reale Bilder umsetzen kann. Es ist fast davon auszugehen, dass sich aus dieser Szene möglicherweise eine eigenständige Richtung der digitalen Kunst entwickelt.

Das Angebot an Software im Internet ist überraschend vielfältig. Inzwischen gibt es Spieleplattformen, die virtuelles Autotuning in 3D-Variationen anbieten. Die passenden Automodellbilder findet man im Netz ohnehin problemlos. Wer das Ganze professioneller angehen möchte, hat sicher die Möglichkeit, die Hersteller zu kontaktieren und nachzufragen, ob Modellbilder zur Verfügung gestellt werden. Auch der Austausch mit anderen Carfakern über das Internet scheint rege zu funktionieren. Die Foren, in denen sich Gleichgesinnte treffen, Tipps tauschen und ihre Ergebnisse zeigen, schießen wie Pilze aus dem Boden.

 
 
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