Sportsitze schützen vor Übermüdung beim Autofahren
Die in Fahrzeugen eingebauten Sitze,auf denen die Insassen Platz nehmen können, werden als Autositze bezeichnet. Außerdem gibt es dahingehend spezielle Kindersitze und natürlich Sportsitze.
Grundsätzlich können die Autositze, also auch die Sportsitze, innerhalb eines Fahrzeugs stark differieren, was den verschiedenen Ausstattungsniveaus, der Unterscheidung nach Passagier- und Fahrersitzen sowie der unterschiedlichen Fahrzeugarten geschuldet ist. Dabei verfügen die meisten Pkw-Modelle im vorderen Bereich über ein Paar einzelner Autositze, die auch als Sportsitze daherkommen können. Es gibt auch einige Fahrzeuge, die vorne mit drei Sitzen ausgestattet sind.
Mehr oder weniger ausgeprägt gepolstert und mit Kopfstützen beziehungsweise ergonomischen Ausformungen versehen sind je nach Ausstattungsniveau die Vordersitze des Fahrzeuges. Damit in Kurven die auf den Oberkörper wirkenden seitlichen Fliehkräfte einen besseren Seitenhalt aufnehmen können, sind Sportwagen beziehungsweise die Rückenlehnen der Sportsitze seitlich vorgewölbt. Dies betrifft auch herkömmliche Fahrzeuge, die ein höheres Ausstattungsniveau besitzen. Damit einem körperbehinderten Fahrer auch ein besserer Halt offeriert werden kann, werden oft auch die Standardsitze eines Fahrzeugs mit einem Sportsitz getauscht.
Vom Ausstattungs- und Komfortniveau hängt weitestgehend die Differenzierung und der Umfang der Sitzverstellung ab. Damit Personen, die über verschiedene Körpergrößen verfügen, ein komfortables Bedienen des Kupplung-, Brems- und Gaspedals ermöglicht werden kann, lässt sich die Position der vorderen Autositze meistens nach hinten und vorne verschieben. Dies geschieht auf Sitzschienen. Auch die Neigung der Rückenlehne kann man in den meisten Fällen verstellen. Weitere Komfortfunktionen wie Sitzhaltung sowie Verstellung der Sitzneigung, der Lordosenstütze und der Höhe sind bei komfortableren Autositzen ebenso möglich wie bei Sportsitzen.
Ein elementarer Teil für eine sichere Fahrt im Fahrzeug stellen die Fahrzeugsitze dabei dar. So kann die körperliche Belastung durch gute ergonomische Sitze verringert und damit die Gefahr einer Ermüdung durch schlechtes Sitzen nach unten geschraubt werden. Zudem verhindert man ein Nachlassen der Konzentration und der Aufmerksamkeit. Ferner kann dadurch auch das Unfallpotenzial minimiert werden. Der Bewegungsapparat wird so beispielsweise bei Berufs- und Vielfahrern geschützt, was auch dazu beiträgt, dass ungesunde Sitzpositionen und einseitige krankmachende Belastungen vermieden werden. Das so genannte KFS-Verfahren wird dazu benutzt, um bei verschiedenen Sitz-Systemen den Sitzkomfort objektiv zu bestimmen.